Die in St. Petersburg geborene Sopranistin erhielt ihre musikalische Ausbildung in ihrer Heimatstadt, wo sie am Rimsky-Korsakov Konservatorium studierte. Danach setzte sie ihre Studien am G.Verdi-Konservatorium in Mailand und an der Musik-Akademie in Basel fort, wo sie 2007 ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung bestand. Zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Mirella Freni, Renata Scotto, Bruno Cagli und Galina Vischnevskaja rundeten ihre Ausbildung ab.

Svetlana IgnatovichAb 2007/08 wurde sie in Basel Mitglied des Opernstudios (Operavenir). Seit 2008/2009 ist sie festes Mitglied des Opernensembles des Theaters Basel. Sie sang Mimi in Puccinis La Bohème und die Soeur Blanche in F. Poulencs Dialogues de Carmélites. 2008 war sie am Teatro Roseto in Mailand als Nedda (Leoncavallo: I Pagliacci) zu hören. Mit dem Ensemble OPERAOBLIQUA du Jura debütierte sie als Donna Elvira (Mozart: Don Giovanni). 2009 folgte ihr Debüt in der Rolle der Cio-Cio San in Puccinis Madama Butterfly in Guadalajara (Mexiko) unter der musikalischen Leitung von Johannes Wildner. 2009/10 hatte sie in Basel als Cio-Cio San in Madama Butterfly, als Gräfin Almaviva in Le Nozze di Figaro und in der Sopranpartie im Verdi-Requiem große Erfolge. In derselben Spielzeit debütierte sie in Saarbrücken als Desdemona in Verdis Otello. Die Spielzeit 2010/11 begann sie erfolgreich in der Titelrolle von Suor Angelica“ von Puccini am Theater Dortmund. In Basel singt sie in dieser Spielzeit die Lisa in Pique Dame und Contessa in Le Nozze di Figaro. Zukünftige Engagements umfassen Micaela (Carmen) und die Titelrolle in Dvoráks Rusalka am Theater Basel, sowie Mimi an der Deutschen Oper Berlin.

Auf dem Konzertpodium hat Svetlana Ignatovich sich bereits ein großes Repertoire erarbeitet, das von Vivaldi (Gloria) über Pergolesi (Stabat Mater) und Brixi (Missa Pastorialis, Magnificat) über Beethoven (C-Dur Messe), Berlioz (Messe solennelle), Bizet (Te Deum), Schostakowitsch und Dvorak (Stabat Mater) bis hin zu Mahlers 4. Symphonie reicht.